In einer Winternacht des Jahres 2026, während sich Basel auf die „drey scheenschte Dääg“ – der Fasnacht – vorbereitet, dreht der geheimnisvolle Zeitenregler die Uhrzeiger zurück. Das Publikum wird daraufhin in das Jahr 1816 katapultiert, das „Jahr ohne Sommer“, in dem Margaret und Christoph einander begegnen, um den Bedürftigsten zu helfen. Doch ein Fehler zerreißt das große Buch der Zeit, und die Realität gerät ins Wanken.
Im Jahr 1823, als die Fasnacht zu neuem Leben erwacht, treffen die beiden jungen Menschen erneut aufeinander. Doch die Rivalitäten zwischen Basel-Stadt und Basel-Landschaft rumoren – und aus den Tiefen des Rheins erwacht der schlafende Basilisk. Die Zeit steht still, und das Paar muss die auseinandergerissenen Fäden der Geschichte erneut verweben.
Eine visuelle und sinnliche Reise, zwischen Traum und Legende, im Herzen der Geschichte Basels.
Die eindringliche Musik des Komponisten Grigori Frid verdeutlicht dies in besonderem Masse. Seine Vertonung des Tagebuchs als Monooper in 21 Szenen bewirkt eine Steigerung gegenüber der blossen Lektüre und das Tagebuch wird weit mehr als ein historisches Dokument; es wird ein zeitloses Zeugnis der Menschlichkeit.
Datum, Zeit und Ort:
Elisabethenstrasse 14
4051 Basel